Project Description

Zu Seitan Schnitzel, Geschnetzeltem oder mit einer Käsesoße verfeinert, Spätzle schmecken immer. Eine Reihe “spätzlische” Hauptgerichte sind in der Testphase, aber hier schon mal das Grundrezept.

Mein erster Versuch, vegane Spätzle zu machen, endete in dichten, harten, Gnocchi-ähnlichen Knödeln, die man mit einer ganz leckeren Pilzsoße und viel Kauen gerade mal hinunterwürgen konnte. Also habe ich mich informiert und herumexperimentiert und kam dann zu dem simplen Schluss, dass der Teig einfach dünner sein muss.

Nachdem die Konsistenz stimmte, wollte ich den Geschmack noch ein bisschen aufpeppen und bin mit diesem Ergebnis zufrieden.

4 Portionen. 30 Minuten.

Du brauchst:

  • 700 g Mehl
  • 700-800 ml Wasser
  • 3 EL Sojamehl
  • ½ TL Muskatnuss
  • 1 TL Gemüsebrühegranulat
  • ¼ TL Salz
  • 1 TL Kala Namak
  • ½ TL Kurkuma
  • 1 TL Flüssigwürze
  • eventuell mehr Salz & Pfeffer

So wird’s gemacht:

  1. In einer großen Schüssel die trockenen Zutaten gut vermischen. Das Wasser (mit 700 ml anfangen und eventuell mehr dazugeben) und die Flüssigwürze (1 TL) hinzufügen und mit einem Holzlöffel schlagen, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig 10-15 Minuten ziehen lassen.
  2. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, Salz hinzufügen und den Teig ins kochende Wasser schaben. Ich verwende ein Spätzle-Ass, aber man kann natürlich auch einen Hobel oder eine Spätzlepresse verwenden. Wer die Spätzle vom Brett schabt, braucht dieses Rezept wohl nicht.
  3. Sobald die Spätzle zur Wasseroberfläche kommen, sind sie fertig. Mit einer Schaumkelle aus dem Wasser nehmen und in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Die Spätzle sind bereit, sofort als Beilage serviert zu werden, oder man kann sie weiter zu Käsespätzle verfeinern, indem man veganen Käse (z.B. Daiya oder Cheezly) untermischt und das ganze kurz im Ofen überbackt.