Project Description

Eigentlich hatte ich vor, diese Woche einen total leckeren, super proteinreichen Quinoa-Amaranth Frühstücksbrei auf die Seite zu stellen. So steht es zumindest auf dem Plan. Aber bei diesem Wetter konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass sich jemand über einen heißen Frühstücksbrei freuen würde, also hebe ich ihn für eine kühlere Jahreszeit auf.

Leider muss der Ofen für dieses Gericht trotzdem eingeschaltet werden, aber es lohnt sich! Die gerösteten Auberginen mit Petersilie, Sultaninen und Pinienkernen waren ein Tipp von meiner Cousine Leah, die dieses Rezept auf simpleprovisions gefunden hat. Ich bin nicht mit Auberginen aufgewachsen, also hat es einen Moment gedauert, bis ich mich mit ihnen angefreundet hatte. Nun ist es offiziell: dieses Rezept festigt meine Freundschaft mit Auberginen. Im Originalrezept werden 150 ml Olivenöl vorgeschlagen. Das war mir etwas zu ölig, also verwende ich weniger. Ein bisschen süß, abwechselnd weich und knusprig; das Gericht ist so lecker, schmeckt warm so gut wie kalt und hält sich problemlos zwei Tage im Kühlschrank.

4 Portionen. 40 Minuten.

Du brauchst:

  • 450 g Aubergine (ungefähr drei kleine Auberginen)
  • 100 ml Olivenöl
  • ½ TL Salz, oder nach Bedarf
  • Pfeffer
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 EL Balsamico
  • 50 g Sultaninen oder Rosinen
  • 1 große Handvoll Petersilie, gehackt

So wird’s gemacht:

  1. Ofen auf 220° C vorheizen. Die Aubergine (450 g) würfeln und in einer großen Schüssel mit Olivenöl (100 ml) vermischen. Nach Bedarf mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Schicht auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen.
  2. Die Auberginen 25-30 Minuten backen. Fertig sind sie, wenn die Würfel goldbraun und weich sind.
  3. Währenddessen die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Öl rösten. Das sollte auf niedriger Temperatur und mit viel Rütteln und Wenden passieren, damit die teuren Pignolien nicht verkohlen.
  4. Die gerösteten Auberginen in einer großen Schüssel mit den Pinienkernen, Balsamico (1 EL), Sultaninen (50 g) und gehackter Petersilie gut vermischen. Das Gericht kann gleich warm serviert werden, schmeckt aber auch kalt gut am nächsten Tag. Dazu passt frisches Baguette.